Unsere Haltung
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Kontakt

Michael Börgel
Kinderheimleitung
-
Marienstraße 4
84028 Landshut
- Telefon: 0871 8051 400
- Fax: 0871 8051 499
- Mail: michael.boergel@caritas-landshut.de
Spendenkonto
Caritas Kinderheim St. Vinzenz
Stichwort: Kinderheim Spende
- Kontonummer DE71 7435 0000 0000 0278 47
- BLZ 750 903 00
- Sparkasse Landshut 27 847 (743 500 00)
- Kontonummer DE35 7509 0300 0001 1088 83
- GENODEF1M05
- Liga Bank eG 1 108 883 (750 903 00)
Unsere Haltung
„Kinder haben Rechte, auch wenn Erwachsene Entscheidungen treffen müssen.“
Der pädagogische Alltag ist auch bestimmt von Regeln und klaren Strukturen, die es den Kindern und Jugendlichen erleichtern sollen, von einem verlässlichen Umfeld zu profitieren. Sie dienen dazu, Sicherheit zu empfinden, sich zurechtzufinden und allen Bewohner*innen die gleiche Aufmerksamkeit für ihre Bedürfnisse zu schenken.
Um diese Strukturen und Regeln nicht für, sondern mit den Kindern und Jugendlichen zu machen, gibt es wöchentliche Kinder- bzw. Gruppenabende. Es gibt einen Heimrat, der zusammen mit der Einrichtungsleitung regelmäßig tagt.
Um die individuellen Rechte auch in der Hilfeplanung zu gewährleisten, werden Entwicklungsberichte und Hilfepläne immer mit den Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen besprochen. Die Ziele sollen sie selbst mitbestimmen dürfen. Es ist selbstverständlich, dass auch die Kinder und Jugendlichen an ihren Hilfeplangesprächen teilnehmen.
Unsere pädagogische Arbeit orientiert sich konsequent an einer professionellen Herangehensweise. Wir achten auf eine Balance zwischen der notwendigen Nähe in der Beziehung zu unseren Kindern und Jugendlichen und der erforderlichen professionellen Distanz. Wir haben Respekt vor den schwierigen Lebenssituationen, in denen sich Familien befinden können, und verurteilen Eltern nicht.
Wir nehmen alle Menschen so an, wie sie sind. Das gilt für die Kinder und Jugendlichen, die bei uns leben, genauso natürlich auch für ihre Eltern. Die Grundrechte gelten selbstverständlich auch für alle Kinder und Jugendlichen.
Jegliche Formen von Gewalt, egal ob körperlich, psychisch oder sexuell, sind mit unserem Grundverständnis sozialer Arbeit nicht vereinbar und werden abgelehnt. Das gilt sowohl für Gewalt in der Erziehung als auch für den Umgang der Kinder und Jugendlichen untereinander. Diese Haltung liegt auch unserer Arbeit mit Eltern und anderen Bezugspersonen unserer Kinder zugrunde.
Die Beziehung von Kindern zu ihren Eltern ist von Natur aus exklusiv. Wir verstehen uns nicht als besserer Elternersatz, sondern sehen unseren Auftrag darin, Kindern und Jugendlichen in problematischen Lebenssituationen beizustehen und sie in ihrer Entwicklung bestmöglich zu fördern. Dazu gehört auch, die Herkunft aller Kinder zu respektieren und die natürlichen familiären Beziehungen zu erhalten, auch wenn Kinder nicht bei ihren Eltern leben können.